Husten beim Pferd – wenn das Futter schuld ist!
Husten Pferde, dann kann Ihr Futter schuld sein. Hygienische Mängel können allergische Reaktionen und Husten bei Ihrem Pferd auslösen.

Husten beim Pferd – wenn das Futter schuld ist!

Wissen Sie, welche Pflanzen für Ihr Pferd giftig sind? Nein? Dann sind Sie hier genau richtig. In diesem Artikel werden Ihnen die giftigen Pflanzen für Pferde gezeigt und was Sie beachten müssen, um Ihr Pferd zu schützen!

Inhaltsverzeichnis

Das Gute vorweg!

Ihr Pferd ist in der Lage Giftpflanzen zu erkennen und verschmäht deren Aufnahme. Allerdings kann es bei knappen Futterangebot dazu kommen, dass Ihr Pferd die Giftpflanzen nun doch aufnimmt, da keine anderen Ressourcen mehr auf der Weide vorhanden sind. In einem solchen Fall sollten Sie umweiden oder den Pferden Raufutter zur Verfügung stellen. Bei unerfahren Jungtieren kann es zur Aufnahme von toxischen Pflanzen kommen. Deshalb sollten Sie Ihr Jungpferd auf einer vorher überprüften Weide halten. Ein weiteres nicht erkennen von giftigen Pflanzen bei Pferden kann vorkommen, wenn diese aus dem Ausland stammen und den Pferden somit vorher nicht bekannt waren.

Giftpflanzen, die im Heu oder auf der Weide vorkommen können:

Diese Pflanzen können während der Heu- oder Heulageproduktion ins Futter gelangen. Die Giftpflanzen werden von Ihrem Pferd im Raufutter nicht erkannt und mitaufgenommen. Die gezeigten Pflanzen behalten ihre Toxizität auch nach mehrmonatiger Lagerung bei.

Adlerfarn „Pteridium aquilinum

Giftpflanzen PferdAdlerfarn ist giftig für Pferde.

Die gesamte Pflanze enthält für Ihr Pferde giftige Komponente. Pferde reagieren auf das Gift mit Ataxien und Herzrhythmusstörungen. Durch ein Enzym im Adlerfarn wird ein Thiaminmangel ausgelöst, der die beschriebenen Symptome auslöst. Eine Vergiftung folgt nach einer Aufnahme von Adlerfarn über ein bis zwei Monate über das Raufutter. [1]

Adonisröschen „Adonis aestivalis

giftige Pflanzen für PferdeDas Adonisröschen ist giftig für Pferde und wird manchmal versehentlich mit ins Raufutter eingearbeitet.

Auch hier ist die gesamte Pflanze giftig für Ihr Pferd. Es kann bei Ihrem Pferd zu Schleimhautreizungen und Herzrhythmusstörungen führen. ❌ Es hat auch schon zu Todesfällen geführt, bei den die Pferde 24 – 48 Stunden nach der Aufnahme des Adonisröschen über das Raufutter Koliksymptome zeigten. [2]

Gundermann „Glechoma hedeasea

Giftpflanze PferdVergiftungen mit dem Gundermann sind beim Pferd eher selten.

Die gesamte Pflanze enthält giftige Anteile, die Vergiftungssymptome sind Erregung, Zittern und Schleimausfluss. Pferde meiden die Pflanze auf der Weide, da sie bitter schmeckt. Doch im Raufutter wird sie teilweise mit aufgenommen. [3]

Herbstzeitlose „Colchicum autumnale“

giftige Pflanzen für Pferde Die Herbstzeitlose ist sehr giftig für Pferde.

Auch in diesem Fall ist die gesamte Pflanze giftig für Ihr Pferd. Die Symptome einer Vergiftung sind Schleimhautreizung, Erregung und später Lähmungen. Es kam bereits zu Todesfällen bei Pferden, es wurde festgestellt, dass sich bei den toten Pferden Flüssigkeiten im Abdomen und Thorax angesammelt hatten. [4]

Johanniskraut „Hypericum perforatum / maculatum

giftige Pflanzen für PferdeJohanniskraut ist nur von geringer Toxizität – trotzdem gehört es nicht in Ihr Pferd.

Auch in diesem Fall ist die gesamte Pflanze giftig und es kann zu krustösen Hautveränderungen kommen. Es gibt bislang wenig fundiertes wissenschaftliches Wissen über die Giftwirkung des Johanniskrauts.

Kreuzkraut „Senecio ssp.

Giftpflanze PferdDas Kreuzkraut zählt zu den für Pferde sehr giftigen Pflanzen.

Auch hier ist die gesamte Pflanze giftig für Ihr Pferd, besonders die Wurzeln. Nimmt Ihr Pferd Kreuzkraut auf hat dies Leberfunktionsstörungen, Abmagerung und Benommenheit zur Folge. Das Gift des Kreuzkrauts ist das Pyrrolizidin, es kann nach wenigen Tagen zum Tod führen. Die Pflanze wird von weidenden Pferden nicht aufgenommen, kann aber über das Raufutter in Ihr Pferd gelangen. Eine Ausnahme bildet das Jakobs-Kreuzkraut, welches nicht immer von den Pferden gemieden wird. Die Weiden sollten deshalb vor dem Auftrieb auf mögliche Giftpflanzen abgesucht werden. Durch regelmäßige Schnitte vor der Blüte kann der Kreuzkrautanteil auf Wiesen verringert werden. [5]

Die giftigsten Pflanzen für Pferde sind:

Buchsbaum „Buxus sempervirens

Eine Aufnahme von 750 Gramm von den Blättern oder der Rinde reicht, um tödlich zu wirken. Vergiftungssymptome sind Lähmungen und Koliken.

Eibe „Taxus baccata

Alle Pflanzenteile der Eibe sind höchst giftig, bereits eine Aufnahme von 150 Gramm führt zum Tod durch Atemlähmung. Vergiftungserscheinungen sind Bewegungs- und Kreislaufstörungen.

Seidelbast „Daphne mezereum

Am Seidelbast sind besonders die Rinde und die Beeren giftig, dennoch ist in der gesamten Pflanze das Gift enthalten. 30 Gramm der Rinde oder der Beeren wirken tödlich. Vergiftungssymptome sind Reizung der Schleimhäute, Kolik und Atemnot.

Eisenhut „Aconitum napellus / vulparia

Der Giftstoff des Eisenhuts heißt Aconitin, 10 – 12 Milligramm dieses Giftes sind tödlich für Ihr Pferd. Es kommt zu Koliken und Atemlähmungen.

Fingerhut „Digitalis lanata / lutea / purpurea

Die toxischen Stoffe befinden sich in Blätter und Samen. Eine Aufnahme von 25 Gramm der Blätter wirkt tödlich. Symptome sind Schleimhautreizungen und Herzrhythmusstörungen.

Schwarze Tollkirsche „Atropa belladonna

Auch hier ist Vorsicht geboten! Eine Aufnahme von 120 – 180 Gramm der Trockenmasse wirkt tödlich. Es kommt zu Erregung, Krämpfen und Atemlähmung.

Stechapfel „Datura stramonium

Eine Menge von 1,25 Kilogramm der Samen wirkt tödlich. Die gesamte Pflanze enthält den toxischen Stoff, der zu Unruhe, Schüttelkrämpfen und Lähmungen führen kann.

Pflanzen, bei denen sich Pferdebesitzer häufig unsicher sind:

Eiche „Quercus spp.“

giftige Pflanzen für PferdeAn Eicheln sind die unreifen Früchte, die Rinde und die jungen Blätter für Ihr Pferd giftig.

An der Eichel sind die unreifen Früchte, die Rinde und die jungen Blätter giftig für Ihr Pferd. Die Symptome einer Eichelvergiftung sind Durchfall, Harnverfärbung und Kolik.

Fazit

Sind Sie sich nicht sicher, ob sich auf Ihren Weiden giftige Pflanzen für Ihr Pferd befinden, dann lassen Sie dies bitte überprüfen! Gerne bin ich Ihnen dabei behilflich.

Wissen Sie, welche Pflanzen für Ihr Pferd giftig sind? Nein? Dann sind Sie hier genau richtig. In diesem Artikel werden Ihnen die giftigen Pflanzen für Pferde gezeigt und was Sie beachten müssen, um Ihr Pferd zu schützen!

Das Gute vorweg!

Ihr Pferd ist in der Lage Giftpflanzen zu erkennen und verschmäht deren Aufnahme. Allerdings kann es bei knappen Futterangebot dazu kommen, dass Ihr Pferd die Giftpflanzen nun doch aufnimmt, da keine anderen Ressourcen mehr auf der Weide vorhanden sind. In einem solchen Fall sollten Sie umweiden oder den Pferden Raufutter zur Verfügung stellen. Bei unerfahren Jungtieren kann es zur Aufnahme von toxischen Pflanzen kommen. Deshalb sollten Sie Ihr Jungpferd auf einer vorher überprüften Weide halten. Ein weiteres nicht erkennen von giftigen Pflanzen bei Pferden kann vorkommen, wenn diese aus dem Ausland stammen und den Pferden somit vorher nicht bekannt waren.

Giftpflanzen, die im Heu oder auf der Weide vorkommen können:

Diese Pflanzen können während der Heu- oder Heulageproduktion ins Futter gelangen. Die Giftpflanzen werden von Ihrem Pferd im Raufutter nicht erkannt und mitaufgenommen. Die gezeigten Pflanzen behalten ihre Toxizität auch nach mehrmonatiger Lagerung bei.

Adlerfarn „Pteridium aquilinum

Giftpflanzen PferdAdlerfarn ist giftig für Pferde.

Die gesamte Pflanze enthält für Ihr Pferde giftige Komponente. Pferde reagieren auf das Gift mit Ataxien und Herzrhythmusstörungen. Durch ein Enzym im Adlerfarn wird ein Thiaminmangel ausgelöst, der die beschriebenen Symptome auslöst. Eine Vergiftung folgt nach einer Aufnahme von Adlerfarn über ein bis zwei Monate über das Raufutter. [1]

Adonisröschen „Adonis aestivalis

giftige Pflanzen für PferdeDas Adonisröschen ist giftig für Pferde und wird manchmal versehentlich mit ins Raufutter eingearbeitet.

Auch hier ist die gesamte Pflanze giftig für Ihr Pferd. Es kann bei Ihrem Pferd zu Schleimhautreizungen und Herzrhythmusstörungen führen. ❌ Es hat auch schon zu Todesfällen geführt, bei den die Pferde 24 – 48 Stunden nach der Aufnahme des Adonisröschen über das Raufutter Koliksymptome zeigten. [2]

Gundermann „Glechoma hedeasea

Giftpflanze PferdVergiftungen mit dem Gundermann sind beim Pferd eher selten.

Die gesamte Pflanze enthält giftige Anteile, die Vergiftungssymptome sind Erregung, Zittern und Schleimausfluss. Pferde meiden die Pflanze auf der Weide, da sie bitter schmeckt. Doch im Raufutter wird sie teilweise mit aufgenommen. [3]

Herbstzeitlose „Colchicum autumnale“

giftige Pflanzen für Pferde Die Herbstzeitlose ist sehr giftig für Pferde.

Auch in diesem Fall ist die gesamte Pflanze giftig für Ihr Pferd. Die Symptome einer Vergiftung sind Schleimhautreizung, Erregung und später Lähmungen. Es kam bereits zu Todesfällen bei Pferden, es wurde festgestellt, dass sich bei den toten Pferden Flüssigkeiten im Abdomen und Thorax angesammelt hatten. [4]

Johanniskraut „Hypericum perforatum / maculatum

giftige Pflanzen für PferdeJohanniskraut ist nur von geringer Toxizität – trotzdem gehört es nicht in Ihr Pferd.

Auch in diesem Fall ist die gesamte Pflanze giftig und es kann zu krustösen Hautveränderungen kommen. Es gibt bislang wenig fundiertes wissenschaftliches Wissen über die Giftwirkung des Johanniskrauts.

Kreuzkraut „Senecio ssp.

Giftpflanze PferdDas Kreuzkraut zählt zu den für Pferde sehr giftigen Pflanzen.

Auch hier ist die gesamte Pflanze giftig für Ihr Pferd, besonders die Wurzeln. Nimmt Ihr Pferd Kreuzkraut auf hat dies Leberfunktionsstörungen, Abmagerung und Benommenheit zur Folge. Das Gift des Kreuzkrauts ist das Pyrrolizidin, es kann nach wenigen Tagen zum Tod führen. Die Pflanze wird von weidenden Pferden nicht aufgenommen, kann aber über das Raufutter in Ihr Pferd gelangen. Eine Ausnahme bildet das Jakobs-Kreuzkraut, welches nicht immer von den Pferden gemieden wird. Die Weiden sollten deshalb vor dem Auftrieb auf mögliche Giftpflanzen abgesucht werden. Durch regelmäßige Schnitte vor der Blüte kann der Kreuzkrautanteil auf Wiesen verringert werden. [5]

Die giftigsten Pflanzen für Pferde sind:

Buchsbaum „Buxus sempervirens

Eine Aufnahme von 750 Gramm von den Blättern oder der Rinde reicht, um tödlich zu wirken. Vergiftungssymptome sind Lähmungen und Koliken.

Eibe „Taxus baccata

Alle Pflanzenteile der Eibe sind höchst giftig, bereits eine Aufnahme von 150 Gramm führt zum Tod durch Atemlähmung. Vergiftungserscheinungen sind Bewegungs- und Kreislaufstörungen.

Seidelbast „Daphne mezereum

Am Seidelbast sind besonders die Rinde und die Beeren giftig, dennoch ist in der gesamten Pflanze das Gift enthalten. 30 Gramm der Rinde oder der Beeren wirken tödlich. Vergiftungssymptome sind Reizung der Schleimhäute, Kolik und Atemnot.

Eisenhut „Aconitum napellus / vulparia

Der Giftstoff des Eisenhuts heißt Aconitin, 10 – 12 Milligramm dieses Giftes sind tödlich für Ihr Pferd. Es kommt zu Koliken und Atemlähmungen.

Fingerhut „Digitalis lanata / lutea / purpurea

Die toxischen Stoffe befinden sich in Blätter und Samen. Eine Aufnahme von 25 Gramm der Blätter wirkt tödlich. Symptome sind Schleimhautreizungen und Herzrhythmusstörungen.

Schwarze Tollkirsche „Atropa belladonna

Auch hier ist Vorsicht geboten! Eine Aufnahme von 120 – 180 Gramm der Trockenmasse wirkt tödlich. Es kommt zu Erregung, Krämpfen und Atemlähmung.

Stechapfel „Datura stramonium

Eine Menge von 1,25 Kilogramm der Samen wirkt tödlich. Die gesamte Pflanze enthält den toxischen Stoff, der zu Unruhe, Schüttelkrämpfen und Lähmungen führen kann.

Pflanzen, bei denen sich Pferdebesitzer häufig unsicher sind:

Eiche „Quercus spp.“

giftige Pflanzen für PferdeAn Eicheln sind die unreifen Früchte, die Rinde und die jungen Blätter für Ihr Pferd giftig.

An der Eichel sind die unreifen Früchte, die Rinde und die jungen Blätter giftig für Ihr Pferd. Die Symptome einer Eichelvergiftung sind Durchfall, Harnverfärbung und Kolik.

Fazit

Sind Sie sich nicht sicher, ob sich auf Ihren Weiden giftige Pflanzen für Ihr Pferd befinden, dann lassen Sie dies bitte überprüfen! Gerne bin ich Ihnen dabei behilflich.

Wissen Sie, welche Pflanzen für Ihr Pferd giftig sind? Nein? Dann sind Sie hier genau richtig. In diesem Artikel werden Ihnen die giftigen Pflanzen für Pferde gezeigt und was Sie beachten müssen, um Ihr Pferd zu schützen!

Das Gute vorweg!

Ihr Pferd ist in der Lage Giftpflanzen zu erkennen und verschmäht deren Aufnahme. Allerdings kann es bei knappen Futterangebot dazu kommen, dass Ihr Pferd die Giftpflanzen nun doch aufnimmt, da keine anderen Ressourcen mehr auf der Weide vorhanden sind. In einem solchen Fall sollten Sie umweiden oder den Pferden Raufutter zur Verfügung stellen. Bei unerfahren Jungtieren kann es zur Aufnahme von toxischen Pflanzen kommen. Deshalb sollten Sie Ihr Jungpferd auf einer vorher überprüften Weide halten. Ein weiteres nicht erkennen von giftigen Pflanzen bei Pferden kann vorkommen, wenn diese aus dem Ausland stammen und den Pferden somit vorher nicht bekannt waren.

Giftpflanzen, die im Heu oder auf der Weide vorkommen können:

Diese Pflanzen können während der Heu- oder Heulageproduktion ins Futter gelangen. Die Giftpflanzen werden von Ihrem Pferd im Raufutter nicht erkannt und mitaufgenommen. Die gezeigten Pflanzen behalten ihre Toxizität auch nach mehrmonatiger Lagerung bei.

Adlerfarn „Pteridium aquilinum

Giftpflanzen PferdAdlerfarn ist giftig für Pferde.

Die gesamte Pflanze enthält für Ihr Pferde giftige Komponente. Pferde reagieren auf das Gift mit Ataxien und Herzrhythmusstörungen. Durch ein Enzym im Adlerfarn wird ein Thiaminmangel ausgelöst, der die beschriebenen Symptome auslöst. Eine Vergiftung folgt nach einer Aufnahme von Adlerfarn über ein bis zwei Monate über das Raufutter. [1]

Adonisröschen „Adonis aestivalis

giftige Pflanzen für PferdeDas Adonisröschen ist giftig für Pferde und wird manchmal versehentlich mit ins Raufutter eingearbeitet.

Auch hier ist die gesamte Pflanze giftig für Ihr Pferd. Es kann bei Ihrem Pferd zu Schleimhautreizungen und Herzrhythmusstörungen führen. ❌ Es hat auch schon zu Todesfällen geführt, bei den die Pferde 24 – 48 Stunden nach der Aufnahme des Adonisröschen über das Raufutter Koliksymptome zeigten. [2]

Gundermann „Glechoma hedeasea

Giftpflanze PferdVergiftungen mit dem Gundermann sind beim Pferd eher selten.

Die gesamte Pflanze enthält giftige Anteile, die Vergiftungssymptome sind Erregung, Zittern und Schleimausfluss. Pferde meiden die Pflanze auf der Weide, da sie bitter schmeckt. Doch im Raufutter wird sie teilweise mit aufgenommen. [3]

Herbstzeitlose „Colchicum autumnale“

giftige Pflanzen für Pferde Die Herbstzeitlose ist sehr giftig für Pferde.

Auch in diesem Fall ist die gesamte Pflanze giftig für Ihr Pferd. Die Symptome einer Vergiftung sind Schleimhautreizung, Erregung und später Lähmungen. Es kam bereits zu Todesfällen bei Pferden, es wurde festgestellt, dass sich bei den toten Pferden Flüssigkeiten im Abdomen und Thorax angesammelt hatten. [4]

Johanniskraut „Hypericum perforatum / maculatum

giftige Pflanzen für PferdeJohanniskraut ist nur von geringer Toxizität – trotzdem gehört es nicht in Ihr Pferd.

Auch in diesem Fall ist die gesamte Pflanze giftig und es kann zu krustösen Hautveränderungen kommen. Es gibt bislang wenig fundiertes wissenschaftliches Wissen über die Giftwirkung des Johanniskrauts.

Kreuzkraut „Senecio ssp.

Giftpflanze PferdDas Kreuzkraut zählt zu den für Pferde sehr giftigen Pflanzen.

Auch hier ist die gesamte Pflanze giftig für Ihr Pferd, besonders die Wurzeln. Nimmt Ihr Pferd Kreuzkraut auf hat dies Leberfunktionsstörungen, Abmagerung und Benommenheit zur Folge. Das Gift des Kreuzkrauts ist das Pyrrolizidin, es kann nach wenigen Tagen zum Tod führen. Die Pflanze wird von weidenden Pferden nicht aufgenommen, kann aber über das Raufutter in Ihr Pferd gelangen. Eine Ausnahme bildet das Jakobs-Kreuzkraut, welches nicht immer von den Pferden gemieden wird. Die Weiden sollten deshalb vor dem Auftrieb auf mögliche Giftpflanzen abgesucht werden. Durch regelmäßige Schnitte vor der Blüte kann der Kreuzkrautanteil auf Wiesen verringert werden. [5]

Die giftigsten Pflanzen für Pferde sind:

Buchsbaum „Buxus sempervirens

Eine Aufnahme von 750 Gramm von den Blättern oder der Rinde reicht, um tödlich zu wirken. Vergiftungssymptome sind Lähmungen und Koliken.

Eibe „Taxus baccata

Alle Pflanzenteile der Eibe sind höchst giftig, bereits eine Aufnahme von 150 Gramm führt zum Tod durch Atemlähmung. Vergiftungserscheinungen sind Bewegungs- und Kreislaufstörungen.

Seidelbast „Daphne mezereum

Am Seidelbast sind besonders die Rinde und die Beeren giftig, dennoch ist in der gesamten Pflanze das Gift enthalten. 30 Gramm der Rinde oder der Beeren wirken tödlich. Vergiftungssymptome sind Reizung der Schleimhäute, Kolik und Atemnot.

Eisenhut „Aconitum napellus / vulparia

Der Giftstoff des Eisenhuts heißt Aconitin, 10 – 12 Milligramm dieses Giftes sind tödlich für Ihr Pferd. Es kommt zu Koliken und Atemlähmungen.

Fingerhut „Digitalis lanata / lutea / purpurea

Die toxischen Stoffe befinden sich in Blätter und Samen. Eine Aufnahme von 25 Gramm der Blätter wirkt tödlich. Symptome sind Schleimhautreizungen und Herzrhythmusstörungen.

Schwarze Tollkirsche „Atropa belladonna

Auch hier ist Vorsicht geboten! Eine Aufnahme von 120 – 180 Gramm der Trockenmasse wirkt tödlich. Es kommt zu Erregung, Krämpfen und Atemlähmung.

Stechapfel „Datura stramonium

Eine Menge von 1,25 Kilogramm der Samen wirkt tödlich. Die gesamte Pflanze enthält den toxischen Stoff, der zu Unruhe, Schüttelkrämpfen und Lähmungen führen kann.

Pflanzen, bei denen sich Pferdebesitzer häufig unsicher sind:

Eiche „Quercus spp.“

giftige Pflanzen für PferdeAn Eicheln sind die unreifen Früchte, die Rinde und die jungen Blätter für Ihr Pferd giftig.

An der Eichel sind die unreifen Früchte, die Rinde und die jungen Blätter giftig für Ihr Pferd. Die Symptome einer Eichelvergiftung sind Durchfall, Harnverfärbung und Kolik.

Fazit

Sind Sie sich nicht sicher, ob sich auf Ihren Weiden giftige Pflanzen für Ihr Pferd befinden, dann lassen Sie dies bitte überprüfen! Gerne bin ich Ihnen dabei behilflich.

Hustet Ihr Pferd? Dann ist Vorsicht geboten! Pferde haben einen sehr empfindlichen Atmungsapperat und es kann schnell zu chronischen Husten kommen. In einigen Fällen ist das Futter der Auslöser für den Husten. Im folgenden Artikel erfahren Sie, worauf Sie achten müssen, um Husten zu vermeiden!

Allgemeine Fakten zum Verderb

  1. Abiotischer Verderb = chemische Prozesse, wie die Oxidation von Fetten. Spielt bei Pferdefutter eine untergeordnete Rolle.
  2. Biotischer Verderb = eine Veränderung des Pferdefutters durch Mikroorganismen oder Vorratsschädlinge.

Husten Pferd milbenBakterien können Futtermittel kontaminieren und zum Verderb führen!

Feuchtigkeit, der Freund des Verderbs

Werden Pferdefuttermittel nicht ausreichend trocken gelagert, saugt sich das Wasser in das Futter. Es wird dann von Mikroorganismen befallen und verdirbt. Steht Ihr Futtersilo in der Sonne, dann ist Vorsicht geboten. Durch die Sonneneinstrahlung verdampft das Wasser und nachts, wenn es kühl ist, kondensiert Wasser an den Silowänden. Dieses Wasser fließt dann in das Futter und kann zum Verderb führen. Bei der Heuproduktion ist auf eine genügende Trocknung auf dem Feld zu warten, bevor Sie es in Ballen pressen. Aus dem eng gepressten Ballen kann die Feuchtigkeit nämlich nur sehr schlecht entweichen, sodass Schimmelpilze hier ein geeignetes zu Hause finden.

Bitte zu lassen!

Bei Heulagen ist darauf zu achten, dass die äußere Folie unbeschadet ist! Sonst kann Luft eintreten und das anaerobe Milieu innerhalb des Ballens wird geschädigt. Es kann dann schnell zum Verderb kommen. Heulageballen sollten deshalb nach der Öffnung schnellst möglich verbraucht werden.

Husten Pferd milbenDie Folie von Heulageballen muss unbeschädigt bleiben!

Schädlinge, die Sie kennen sollten!

  • Milben ➞ zeigen den Verderb eines Futtermittels an. Die Futteraufnahme wird von Ihrem Pferd reduziert. ❌ Es kann zu allergischen Reaktionen wie Husten kommen. [1]

Husten Pferd milbenAuf diesem Bild sehen Sie eine Milbe.

  • Schimmelpilze Sie können sich im Atmungs- und Verdauungstrakt Ihres Pferdes ansiedeln, dadurch kommt es zu Atembeschwerden und Husten. Auch allergische Reaktionen sind möglich. Die Toxine des Schimmelpilzes können zu Verdauungsstörungen führen! ❌ Folgen sind Leber- und Nierenschäden, aber auch Hufrehe.
  • Hefen Sie können bei Ihrem Pferd zu Aufgasungen führen. Die Folge sind Koliken.
  • Bakterien Je nach Bakteriensorte kommt es zu Verdauungsstörungen, Koliken und Leberstörungen. Es gibt einige Bakterien, die Toxine abgeben und sogar zum Tod des Pferdes führen können. Pathogene Bakterien sind z. B. Clostridien und Salmonellen. Zu nennen ist hier Botulismus, eine Erkrankung, die durch Clostridium botulinum verursacht werden.

Husten Pferd Milben Salmonellen gehören definitiv nicht in Ihr Pferd!

  • Insekten Hierzu zählen Motten oder Käfer. Sie können einen Verderb anzeigen oder selbst das Futter mechanisch schädigen. Die Nährstoffe gehen verloren, da sie von den Schädlingen aufgenommen werden.

Husten Pferd Milben Motten können den Verderb von Futtermitteln anzeigen.

Nicht alle Bakterien sind schlecht

Wir sind umgeben von Bakterien und Hefen, aber nicht alle davon haben negative Wirkungen auf uns. Im Gegenteil, einige benötigen wir sogar. Wie z. B. die Bakterien in unserem Verdauungstrakt. Das gleiche gilt bei unseren Pferden. Es kommt als auf die Keimart und die Keimzahl drauf an. So gibt es ja auch Bierhefe, die Sie an Ihr Pferd füttern können.

Verdorbenes Futter, was nun?

Verdorbenes Futter sollte nicht verfüttert werden. Es kann bei Pferden zu Husten oder Erkrankungen am Verdauungsapparat führen. Verdorbenes Futter lässt sich meist optisch gut erkennen. Zusätzlich können Sie es auch über den Geruch erkennen. Bei Heu- oder Heulageballen können teilweise gerettet werden, indem Sie die befallenen Stellen großzügig entfernen. Häufig wird verdorbenes Pferdefutter von den Tieren auch abgelehnt und nicht verzehrt. Steht allerdings wenig Futter zu Verfügung wird eventuell auch verdorbenes Futter aufgenommen.

Wie kann ich mich schützen?

Die Lagerung ist das A und O! Das Futter sollte trocken gelagert werden, damit keine Feuchtigkeit ans Futter gelangt. Die Heulagerung wurde bereits in dem Artikel über Heunetze beschrieben. Zusätzlich sollten Sie Kraftfutter in geschlossenen Behältern lagern, damit keine Insekten und Schadnager Zugang haben.

Husten Pferd milben So nicht! Das Futter ist zwar auf einer Palette gelagert, sodass von unten keine Feuchtigkeit an das Futter kommt, ❌ aber das Futter ist unverschlossen und Schädlinge können eindringen!
 

Staub – der Feind, der Pferdelungen

Viele der Futtermittel, die Sie für Ihr Pferd verwenden sind anfällig dafür staubreich zu sein. Bei Heu sollten Sie darauf achten, dass es nicht zu staubig ist. Ansonsten sollten Sie das Heu anfeuchten. Angefeuchtetes Heu sollten Sie allerdings zeitnah verfüttern, da es ansonsten schimmeln kann. Ein Vorteil bieten hier Heulagen [2], die aufgrund ihres höheren Wasseranteil den Staub besser binden. Stroh von guter Qualität ist staubarm, allerdings ist es nicht immer ganz leicht qualitativ hochwertiges Stroh zu finden. Stattdessen eignet sich dann ein Späneeinstreu. Aber auch das Kraftfutter staubt, besonders mechanisch bearbeitetes Getreide und Konzentrate. Hier lässt sich der Staub gut durch ein Öl binden [3]. Zudem besteht auch die Möglichkeit, das Getreide zu reinigen [4].

Husten Pferd milben

Staub gefährdet die Lungen Ihres Pferdes, enthält Keime und kann von Futtermitteln kommen.
 

Aber warum ist Staub so gefährlich?

Der Staub im Pferdestall besteht aus organischem Material, an den Bakterien, bakterielle Toxine, Pilz-Toxine und Sporen gebunden sein können. Unter anderem befinden sich im Staub auch Sporen, Urin und Pollen [4]. Wenn der Staub nun in die Lungen Ihres Pferdes gelangt, dann tuen es auch diese Keime. Der Husten wird dann durch diese Keime ausgelöst. Darum sollte es in der Umgebung Ihres Pferdes so wenig wie möglich stauben! Umso kleiner die Staubartikel sind desto größer ist die Gefahr für Ihr Pferd [4]. Staub kann nicht nur zu Husten führen, sondern auch zu schwerwiegenderen Erkrankungen wie COPD.

Vorbeugende Maßnahmen

Vorbeugen können Sie in dem Sie Ihren Stall immer ordentlich lüften und für häufigen Luftaustausch sorgen. Häufig sehe ich geschlossene Fenster im Winter, dies hilft vielleicht den frierenden Menschen, aber bestimmt nicht den Pferden. Für diese ist frische Luft so unglaublich wichtig für die Gesunderhaltung. Staubreiche Arbeiten, wie einstreuen sollten stattfinden, wenn die Pferde draußen sind. Zusätzlich sollten Sie vor dem fegen mit einer Gießkanne etwas Wasser verteilen, damit es beim Fegen nicht so stark staubt.

Und wenn das Pferd bereits hustet?

Hustet Ihr Pferd bereits? Dann sollten Sie zunächst einen Tierarzt konsultieren. Dieser kann Ihnen bei der Ursachenforschung helfen und feststellen, ob es sich bereits um eine chronische Lungenerkrankung handelt. Handelt es sich bei Ihrem Pferd um eine chronische Erkrankung, dann sollten Sie Stroheinstreu meiden und Alternativen wie Späne verwenden. Denken Sie dann aber daran, dass die Fütterung angepasst werden muss, da das Einstreu nicht mehr gefressen werden kann. Zusätzlich sollten Sie anstelle von Heu Heulage füttern oder aber das Heu vor dem verfüttern 5 – 10 Minuten in Wasser tauchen, in dieser Zeit wird ein Großteil des Staubes ausgewaschen ohne das zu viele Kohlenhydrate und Mineralien ausgewaschen werden. An Kraftfutter sollten Sie pelletierte Futtermittel bevorzugen, da diese staubärmer sind. Mit Hilfe von Öl können Sie den Staub im Kraftfutter binden. Eine Aufnahme des Futters im Freien und vom Boden wirkt sich ebenfalls positiv aus.

Husten Pferd Milben

Bei länger anhaltendem Husten sollten Sie Ihren Tierarzt kontaktieren.
 
So passen Sie die Fütterung an!

Wenn Ihr Pferd an chronisch-allergischen Husten leidet, sollten Sie auf eine genügende Zufuhr von Vitamin A, Vitamin E, Vitamin C und Selen achten. Die Fütterung von bestimmten Kräutern kann hier auch unterstützend wirken. Gerne berate ich Sie bei der Fütterung.

Fazit

Pferdefutter sollte immer von guter Qualität sein, damit es möglichst staubarm ist und Ihr Pferd nicht daran erkrankt. Gerne berate ich Sie bei der Fütterung und schaue mir Ihr Futter an, ob es noch für den Verzehr geeignet ist. Öl und Wasser sind hilfreich, um den Staub im Futter zu binden und Ihr Pferd zu schützen!

Gesunde Lungen für einen kraftvollen Auftritt!

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